Datenrettung · interne und externe Festplatten
Datenrettung von Festplatten (HDD)
Die Festplatte klackert, wird nicht mehr erkannt oder hat einen Sturz oder Wasserschaden hinter sich? Die Datenrettung übernimmt ein spezialisiertes Datenrettungslabor, mit dem wir zusammenarbeiten. Sie kennen den Preis, bevor Sie einschicken, und zahlen nur bei Erfolg.
- Normal
- 389 €
- Komplex
- 559 € bis 1.149 €
- Zahlung
- nur bei Erfolg
Festpreise inkl. 19 % MwSt., je nach Größe und Schaden. Alle Preise ansehen
Kostenloses VersandlabelFestpreis vorabZahlung nur bei Erfolg
- Festplatte mit Magnetscheiben und Schreib-/Leseköpfen (gestrichelt: unter dem Deckel)
- USB-Platine im Gehäuse – bei externen Platten eine typische Schwachstelle
Typische Fälle
Was ist mit der Festplatte passiert?
Wie aufwendig die Rettung wird, hängt weniger von der Marke ab als davon, was genau defekt ist. Danach richtet sich auch die Preisstufe – verbindlich entscheidet sie die Prüfung im Partnerlabor.
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Gelöscht oder formatiert
Meist Stufe normal · logischer Schaden
- Das bemerken Sie
- Die Platte läuft, aber Dateien, Ordner oder eine ganze Partition fehlen – nach dem Löschen, einem versehentlichen Formatieren oder einer Neuinstallation. Auch Meldungen wie „Laufwerk muss formatiert werden“ gehören hierher.
- Was meist dahintersteckt
- Auf einer herkömmlichen Festplatte bleiben gelöschte Daten meist liegen, bis etwas Neues darübergeschrieben wird.
- Was Sie jetzt tun
- Nichts mehr darauf speichern, nicht formatieren, keine Rettungsprogramme auf genau diesem Laufwerk installieren.
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Elektronik oder Firmware
Stufe normal · Platine, Controller, Firmware
- Das bemerken Sie
- Keine Reaktion und kein Laufgeräusch – oder die Platte läuft an, taucht aber nicht auf oder meldet eine falsche Größe. Oft nach Überspannung, falschem Netzteil oder wenn die externe Platte am Kabel vom Tisch gezogen wurde.
- Was meist dahintersteckt
- Ein Defekt an Platine, Controller oder Firmware, dem Steuerprogramm der Platte. Die Magnetscheiben sind dabei meist unbeschädigt. Bei externen Platten ist oft nur die USB-Platine im Gehäuse kaputt (Abb. 1, Teil 2).
- Was Sie jetzt tun
- Anderes Kabel, anderer USB-Anschluss direkt am Rechner. Ändert das nichts, nicht weiter probieren.
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Mechanik: Klackern, Schleifen, Piepen
Stufe komplex · im Reinraum
- Das bemerken Sie
- Die Platte klackert gleichmäßig, schleift, piept oder summt nur. Manchmal läuft sie an und gleich wieder aus.
- Was meist dahintersteckt
- Beschädigte Schreib-/Leseköpfe, ein festsitzender Motor oder Kratzer auf den Scheiben – meist nach einem Sturz im laufenden Betrieb oder aus Altersgründen. Die Platte muss dafür im Reinraum des Partnerlabors geöffnet werden.
- Was Sie jetzt tun
- Sofort ausschalten und ausgeschaltet lassen. Warum das so wichtig ist
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Sturz- oder Wasserschaden
Stufe normal oder komplex, je nach Schaden
- Das bemerken Sie
- Die Platte ist heruntergefallen oder war nass: Sie wird nicht erkannt, klackert oder läuft gar nicht erst an.
- Was meist dahintersteckt
- Nach einem Sturz sind oft die Köpfe beschädigt, nach Wasser vor allem Platine und Kontakte. Wie weit der Schaden geht, zeigt erst die Prüfung im Partnerlabor.
- Was Sie jetzt tun
- Nicht anschließen, nicht föhnen, nicht „kurz ausprobieren“. Mehr unter Datenrettung nach Wasserschaden.
Festpreise inkl. 19 % MwSt.
Preise für die Datenrettung von Festplatten
Zwei Preisstufen, beide nennen wir Ihnen vor der Einsendung. Welche zutrifft, steht nach der Prüfung im Partnerlabor fest – mehr als „komplex“ in Ihrer Größe wird es nie.
Stufe normal
389 € für alle Größen
Die Festplatte muss nicht im Reinraum geöffnet werden, zum Beispiel bei einem Firmwarefehler oder einem Schaden an Platine oder Controller.
Stufe komplex
| Größe | Preis |
|---|---|
| bis 1 TB | 559 € |
| bis 2 TB | 699 € |
| bis 4 TB | 849 € |
| bis 5 TB | 929 € |
| bis 6 TB | 999 € |
| bis 8 TB | 1.149 € |
Die Festplatte wird im Reinraum des Partnerlabors geöffnet, zum Beispiel bei beschädigten Schreib-/Leseköpfen oder Oberflächenschäden.
Größer als 8 TB: Preis auf Anfrage, vor der Einsendung. Alle Preise inkl. 19 % MwSt. Bezahlen müssen Sie nur bei Erfolg.
Ablauf
In vier Schritten zu Ihren Daten
Sie kennen den Preis, bevor Sie einschicken, und zahlen erst, wenn die Datenrettung gelungen ist.
Zahlung nur bei Erfolg
Als Erfolg gilt, wenn mindestens 95 % Ihrer Daten gerettet wurden – nach Anzahl der Dateien und nach Datenmenge – oder wenn Sie eine Teildatenrettung angenommen haben, nachdem Sie die Liste der gefundenen Dateien gesehen haben (AGB, Ziffer 5a). Klappt es nicht, entstehen Ihnen keine Kosten, und auch der Rückversand ist kostenlos.
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Anfrage stellen
Schildern Sie uns kurz, was passiert ist: Gerät, Größe, Fehlerbild. Die Festpreise für Ihren Datenträger nennen wir Ihnen, bevor Sie etwas einschicken.
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Kostenloses Versandlabel
Von LetsFixit bekommen Sie ein kostenloses Versandlabel und schicken den Datenträger direkt an das Partnerlabor. Verpacken Sie die Platte gut gepolstert in einem stabilen Karton, nichts darf wackeln. Nicht öffnen, nicht einfrieren, und eine klackernde Platte bitte nicht noch einmal einschalten.
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Prüfung im Partnerlabor
Das Partnerlabor, ein spezialisiertes Datenrettungslabor, mit dem wir zusammenarbeiten, prüft den Datenträger und stellt fest, ob der normale oder der komplexe Fall vorliegt. Mehr als der komplexe Preis Ihrer Größe wird es nie.
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Ihre Daten auf einem neuen Datenträger
Die geretteten Daten kommen auf einen neuen Datenträger, dessen Kosten wir Ihnen vorab nennen. Zur Kontrolle öffnet das Partnerlabor nur Stichproben, um zu prüfen, ob die Dateien fehlerfrei sind – Ihre Daten bleiben vertraulich.
Gehäuse und USB-Platine
Externe Festplatte wird nicht erkannt? Oft ist nur die USB-Platine kaputt.
In vielen externen Laufwerken steckt eine ganz normale Festplatte, wie sie auch in Laptops und PCs verbaut wird. Die Verbindung zum USB-Kabel stellt eine kleine Adapterplatine im Gehäuse her (Abb. 1, Teil 2). Genau dort gehen viele Geräte kaputt: Die Buchse bricht, wenn die Platte am Kabel vom Schreibtisch gezogen wird, oder der Adapterchip gibt auf. Das Laufwerk selbst ist dann oft in Ordnung.
Ganz so einfach ist es nicht immer. Bei manchen kompakten Modellen sitzt der USB-Anschluss direkt auf der Platine der Festplatte, teils mit eingebauter Verschlüsselung. Welche Bauart Sie haben und welche Preisstufe daraus folgt, stellt das Partnerlabor bei der Prüfung fest.
Ist das Laufwerk mit BitLocker oder FileVault verschlüsselt, halten Sie das Passwort oder den Wiederherstellungsschlüssel bereit: Ohne ihn sind die Daten auch für ein Datenrettungslabor nicht lesbar.
Das können Sie vorher selbst ausprobieren
- Ein anderes USB-Kabel verwenden. Die kurzen Kabel externer Platten brechen gern innen, ohne dass man es sieht.
- Direkt am Rechner anschließen, nicht über einen USB-Hub, die Tastatur oder den Monitor.
- Bei Platten mit eigenem Netzteil: prüfen, ob es das richtige ist und ob die Platte hörbar anläuft.
- In der Datenträgerverwaltung (Windows) oder im Festplattendienstprogramm (Mac) nachsehen, ob das Laufwerk dort auftaucht.
Bietet das System an, das Laufwerk zu initialisieren oder zu formatieren: ablehnen. Das überschreibt genau die Verwaltungsdaten, die für die Rettung gebraucht werden.
Bevor Sie etwas versuchen
Was Sie jetzt nicht tun sollten
Die Köpfe einer Festplatte schweben im Betrieb nur wenige Nanometer über den Scheiben. Ist dort etwas beschädigt, richtet jede Minute Laufzeit weiteren Schaden an. Bei einer angeschlagenen Platte entsteht der größere Schaden oft erst durch die Versuche danach.
Nicht weiter einschalten
Klackert, schleift oder piept die Platte, sofort ausschalten und ausgeschaltet lassen. Jeder weitere Start schickt beschädigte Köpfe erneut über die Scheiben.
Nicht öffnen
Ein Staubkorn oder ein Fingerabdruck auf der Scheibe genügt, damit die Köpfe die Oberfläche zerkratzen. Eine Festplatte gehört nur im Reinraum geöffnet, und den hat das Partnerlabor.
Nicht einfrieren
Der Tipp mit dem Gefrierfach hält sich hartnäckig. Beim Auftauen schlägt sich Kondenswasser auf den Scheiben nieder – und macht die Lage schlimmer.
Nicht formatieren
Bietet Windows oder macOS an, das Laufwerk zu initialisieren oder zu formatieren: ablehnen. Das überschreibt genau die Verwaltungsdaten, die für die Rettung gebraucht werden.
Keine Reparaturprogramme
Reparaturfunktionen wie chkdsk schreiben auf den Datenträger, und jedes Programm, das ihn durchsucht, liest ihn stundenlang unter Volllast. Beides kann eine angeschlagene Platte endgültig ausfallen lassen.
Nicht immer wieder anschließen
Wieder und wieder neu anstecken, um zu sehen, ob es doch geht, belastet Platte und Elektronik. Einmal mit anderem Kabel und anderem Anschluss probieren, dann anfragen.
Andere Datenträger
Ein anderer Datenträger ist defekt?
Ist die Festplatte fest in einem Laptop oder iMac verbaut, lesen Sie bei der Laptop-Datenrettung weiter; aus einem Tower-PC ist sie meist schnell ausgebaut, dann genügt es, nur sie zu schicken. Einen Überblick über alle Geräte gibt die Seite Datenrettung; für ganze Geräte lesen Sie weiter bei der Laptop-Datenrettung, der MacBook-Datenrettung und der Handy-Datenrettung.