Datenrettung · SATA-, M.2- und NVMe-SSD
Datenrettung von SSDs
Die SSD wird nicht mehr erkannt, meldet nur noch wenige Megabyte oder ist von einem Tag auf den anderen ausgefallen? SSDs kündigen einen Defekt selten an. Die Datenrettung übernimmt ein spezialisiertes Datenrettungslabor, mit dem wir zusammenarbeiten. Sie kennen den Preis, bevor Sie einschicken, und zahlen nur bei Erfolg.
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Festpreise inkl. 19 % MwSt.
- Normal
- 419 €
- Komplex
- 489 € bis 929 €
- Zahlung
- nur bei Erfolg
Je nach Größe und Schaden. Alle Preise ansehen
Typische Fälle
Was ist mit der SSD passiert?
Eine SSD hat keine beweglichen Teile, sie klackert nicht und wird nicht langsam lauter. Wie die Rettung läuft, hängt davon ab, wo der Fehler sitzt. Verbindlich stellt das die Prüfung im Partnerlabor fest.
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Controller oder Firmware
Stufe normal · Steuerung der SSD
- Das bemerken Sie
- Die SSD taucht nicht mehr auf, meldet eine seltsame Größe von wenigen Megabyte oder lässt den Rechner schon beim Start hängen.
- Was meist dahintersteckt
- Der Controller führt Buch darüber, wo auf den Speicherchips welcher Teil einer Datei liegt. Fällt er aus oder verliert seine Firmware den Überblick, sind die Chips oft noch voll – nur kommt niemand mehr heran.
- Was Sie jetzt tun
- Nicht immer wieder ein- und ausstecken, keine Firmware-Updates, kein Formatier-Angebot des Systems annehmen.
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Speicherchips (NAND) defekt
Stufe normal oder komplex
- Das bemerken Sie
- Die SSD wird noch erkannt, aber Dateien lassen sich nicht lesen, Kopiervorgänge brechen ab oder Ordner erscheinen leer. Manche SSDs schalten nach Fehlern auf „schreibgeschützt“.
- Was meist dahintersteckt
- Einzelne Speicherchips (NAND) sind ausgefallen oder abgenutzt. Ein ausgefallener NAND-Speicher fällt in die Stufe normal. Muss der NAND per Reballing neu aufgelötet oder die Platine getauscht werden und ist dafür ein Teilespender nötig, ist es die Stufe komplex.
- Was Sie jetzt tun
- Läuft die SSD noch lesbar, kopieren Sie das Wichtigste auf einen anderen Datenträger. Treten Lesefehler auf: abbrechen und die SSD vom Rechner trennen.
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Platine, Überspannung oder Wasser
Stufe komplex · Platinentausch möglich
- Das bemerken Sie
- Keine Reaktion, die SSD wird auffällig heiß, es riecht verbrannt oder die Platine zeigt sichtbare Schäden – nach Überspannung, Kurzschluss oder Wasser.
- Was meist dahintersteckt
- Ein Bauteil auf der Platine (PCB) ist ausgefallen. Lässt sich die Platine nicht reparieren, kann ein Platinentausch mit Teilespender nötig sein – das ist die Stufe komplex.
- Was Sie jetzt tun
- Nicht erneut anschließen. Nach Wasser nicht föhnen, sondern gut gepolstert einschicken.
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Gelöscht oder formatiert
Preisstufe nach Prüfung · Aussichten oft schlecht (TRIM)
- Das bemerken Sie
- Die SSD läuft, aber Dateien oder eine ganze Partition fehlen – nach dem Löschen, einem Formatieren oder einer Neuinstallation.
- Was meist dahintersteckt
- Windows und macOS melden gelöschte Bereiche per TRIM an die SSD, die sie kurz darauf leert. Was geleert ist, kann niemand mehr lesen.
- Was Sie jetzt tun
- Die SSD sofort vom Rechner trennen und nicht weiter benutzen.
Bauform und Verschlüsselung
SATA, M.2 oder NVMe: Die Preise gelten für alle.
Ob SATA-SSD (meist im 2,5-Zoll-Gehäuse) oder M.2-SSD mit SATA- oder NVMe-Anschluss: Sie schicken nur die ausgebaute SSD, den Rest des Rechners müssen Sie nicht einsenden. Die Preise unten gelten für alle drei Bauformen.
Ist die SSD mit BitLocker, FileVault oder der Verschlüsselung des Herstellers geschützt, halten Sie das Passwort oder den Wiederherstellungsschlüssel bereit. Ohne ihn sind die Daten auch für ein Datenrettungslabor nicht lesbar.
SSD fest auf dem Mainboard verlötet?
Dann gelten andere Preise, weil die Rettung über die Platine des ganzen Geräts läuft: bei MacBooks und iMacs auf der Seite MacBook-Datenrettung, bei Windows-Laptops auf der Seite Laptop-Datenrettung.
Festpreise inkl. 19 % MwSt.
Preise für die Datenrettung von SSDs
Zwei Preisstufen, beide nennen wir Ihnen vor der Einsendung. Welche zutrifft, steht nach der Prüfung im Partnerlabor fest – mehr als „komplex“ in Ihrer Größe wird es nie.
Stufe normal
419 € für alle Größen
Zum Beispiel ein interner Firmwarefehler oder ein ausgefallener NAND-Speicher.
Stufe komplex
| Größe | Preis |
|---|---|
| bis 512 GB | 489 € |
| bis 1 TB | 599 € |
| bis 2 TB | 729 € |
| bis 4 TB | 929 € |
Zum Beispiel NAND-Reballing oder ein Platinentausch (PCB), bei dem ein Teilespender nötig ist.
Größer als 4 TB: Preis auf Anfrage, vor der Einsendung. Alle Preise inkl. 19 % MwSt. Bezahlen müssen Sie nur bei Erfolg.
Ablauf
In vier Schritten zu Ihren Daten
Sie kennen den Preis, bevor Sie einschicken, und zahlen erst, wenn die Datenrettung gelungen ist.
Zahlung nur bei Erfolg
Als Erfolg gilt, wenn mindestens 95 % Ihrer Daten gerettet wurden – nach Anzahl der Dateien und nach Datenmenge – oder wenn Sie eine Teildatenrettung angenommen haben, nachdem Sie die Liste der gefundenen Dateien gesehen haben (AGB, Ziffer 5a). Klappt es nicht, entstehen Ihnen keine Kosten, und auch der Rückversand ist kostenlos.
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Anfrage stellen
Schildern Sie uns kurz, was passiert ist: Gerät, Größe, Fehlerbild. Die Festpreise für Ihren Datenträger nennen wir Ihnen, bevor Sie etwas einschicken.
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Kostenloses Versandlabel
Von LetsFixit bekommen Sie ein kostenloses Versandlabel und schicken den Datenträger direkt an das Partnerlabor. Verpacken Sie die SSD in einer antistatischen Hülle oder einem sauberen Tuch und legen Sie sie gut gepolstert in einen Karton. Benutzen Sie sie bis dahin nicht weiter.
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Prüfung im Partnerlabor
Das Partnerlabor, ein spezialisiertes Datenrettungslabor, mit dem wir zusammenarbeiten, prüft den Datenträger und stellt fest, ob der normale oder der komplexe Fall vorliegt. Mehr als der komplexe Preis Ihrer Größe wird es nie.
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Ihre Daten auf einem neuen Datenträger
Die geretteten Daten kommen auf einen neuen Datenträger, dessen Kosten wir Ihnen vorab nennen. Zur Kontrolle öffnet das Partnerlabor nur Stichproben, um zu prüfen, ob die Dateien fehlerfrei sind – Ihre Daten bleiben vertraulich.
Bevor Sie etwas versuchen
Was Sie jetzt nicht tun sollten
Eine SSD hat keine beweglichen Teile, trotzdem sind die ersten Stunden nach dem Defekt entscheidend. Schlimmer wird es oft nicht durch den Defekt selbst, sondern durch die Versuche danach.
Nicht weiter benutzen
Je länger eine SSD nach dem Löschen läuft, desto eher hat sie die gelöschten Bereiche per TRIM geleert. Trennen Sie sie vom Rechner, sobald Sie den Verlust bemerken.
Nicht immer wieder anstecken
Mal im Laptop, mal im Adapter, mal in einem anderen Rechner: Jeder Versuch belastet eine angeschlagene SSD und kann sie ganz ausfallen lassen.
Nicht formatieren
Bietet das System an, die SSD zu initialisieren oder zu formatieren: ablehnen. Das überschreibt die Verwaltungsdaten, die für die Rettung gebraucht werden.
Keine Firmware-Updates
Ein Update auf einer defekten SSD kann die Firmware endgültig beschädigen. Auch Löschfunktionen der Hersteller wie „Secure Erase“ entfernen die Daten absichtlich.
Keine Rettungsprogramme auf der SSD
Programme zur Dateiwiederherstellung lesen die SSD stundenlang unter Volllast. Installieren Sie sie niemals auf der betroffenen SSD selbst, dort würden sie Daten überschreiben.
Nicht zum Garantietausch schicken
Wird eine defekte SSD vom Hersteller getauscht, bekommen Sie die alte in der Regel nicht zurück – und mit ihr nicht Ihre Daten. Lassen Sie die Daten erst retten.
Andere Datenträger
Ein anderer Datenträger ist defekt?
Einen Überblick über alle Geräte gibt die Seite Datenrettung; für ganze Geräte lesen Sie weiter bei der Laptop-Datenrettung, der MacBook-Datenrettung und der Handy-Datenrettung.